Lehrjahre mit dem Steinadler (Teil 3)

Anfang der neunziger Jahre gab es große Veränderungen in unseren östlichen Nachbarländern, die sich auch indirekt auf meine Situation als Jungfalknerin auswirkten. Da ich die Falknerei ausschließlich bei meinen Falknerfreunden in der Tschechischen Republik ausübte, musste ich leider feststellen, dass die neue politische Lage dazu führte, dass sich die eingeschworene Falknergemeinschaft, in der ich mich so wohl fühlte, langsam auflöste. Mein Freund Alfred besorgte Stenjek einen Arbeitsplatz in Deutschland. Durch den wesentlich besseren Verdienst konnte dieser sein Häuschen aufbauen und renovieren. Lada B. bekam Arbeit als Metzger in Waldsassen und ließ sich nur noch selten in der Volierenanlage sehen. Lada S., der fließend Deutsch sprach, war ein sehr gefragter Mitarbeiter in den grenznahen Elektrogeschäften, die nach der Wende von tschechischen Kunden nur so überrannt wurden. Der Einzige, der die Stellung hielt, war Franzek; er war wie der Fels in der Brandung.
Meine Jagderfolge hatten aber auch dazu geführt, dass eine falknerische Unterstützung von dieser Seite nicht unbedingt zu erwarten war. Aber meine bisherige "Lehrzeit" war mit praktischen Erfahrungen so ausgefüllt gewesen, dass ich auch alleine bedenkenlos mit meinem Steinadler  alle Jagdmöglichkeiten nutzte.
So fuhr ich an einem windigen Oktobertag wieder über den Grenzübergang Hundsbach in die damalige Tschechoslowakei zu meinem Adler und machte mich, nachdem ich meinen Jagdfreund in seine Transportkiste verbracht hatte, auf den Weg nach Plesna. Der Jagdaufseher Peter wollte mich an diesem Tag im Revier begleiten. Das Revier war hügelig und von vielen kleinen Schluchten durchzogen, die Flächen alle unbewirtschaftet und verwildert; weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Am Horizont konnte man im Dunst des Nachmittages die Höhenzüge des Erzgebirges erkennen.

Ich hatte meinen Adler gerade aus dem Auto heraus auf die Faust genommen, als urplötzlich aus einer Senke heraus ein Stück Rehwild hochflüchtig in etwa 50 Meter Entfernung über die Brache lief. Dino startete sofort wie von der Tarantel gestochen und kämpfte sich gegen den Wind bis auf einige Meter an die Ricke heran. Doch dann steilte er auf und flog in einem großen Bogen zurück zu mir; das war wohl eine Nummer zu groß für ihn. Mit starkem Rückenwind war eine direkte Landung auf meiner Faust geradezu lebensgefährlich für mich, da Dino niemals den Flug abbremste wenn er meinen Handschuh anflog. So warf ich ein Küken weit weg in Flugrichtung von mir auf den Boden und konnte den Adler dann  "gemäßigt" auf die Faust kommen lassen. Wie immer, wenn er einen erfolglosen Jagdflug hatte, malträtierte er giftig meinen Handschuh. Peter wollte mir unbedingt zum Jagderfolg verhelfen und bot sich an, die Senke der Schlucht als Treiber zu durchqueren. Während ich oben auf dem Kamm mitlief, folgte Dino "seinem" Treiber aufmerksam in den hohen Kiefernwipfeln. Mich erstaunte, wie dieser Wildfang doch so schnell die Zusammenarbeit erkannte, in der Freien Folge seinem "Jagdhelfer" zu folgen, um in Kompanie an Wild zu kommen. Keine 10 Minuten später machte Peter eine Ricke mit einem Kitz hoch. Während die beiden Rehe mühelos den steilen Hang hochpreschten, stürzte Dino aus dem Baumwipfel und nahm die Verfolgung auf. Auf dem Hochplateau hatten ihn die Rehe etwas abgehängt, doch mein schlauer Adler ließ sich vom Wind etwas abtreiben und gewann an Höhe. Immer dann, wenn ich merkte, dass er sich einen "Plan" machte, hatte ich das mulmige Gefühl, ihn aus den Augen zu verlieren. Plötzlich legte er die Schwingen an und fegte in einem langen spitzen Winkel über die Altgrasfläche; das sah mir aus wie ein rasanter Angriffsflug. Ich lief hinterher, so schnell ich konnte. Ich hatte zwar einen Sender angebracht, doch verließ ich mich am liebsten auf meine Augen. Das Gewicht musste ich bei diesem Wildfang gut kontrollieren. Ich flog ihn seit der vorletzten Jagdsaison in einer wesentlich höheren Kondition und mehrmals kam der Empfänger schon zum Einsatz, ohne den ich ihn nicht so leicht wiedergefunden hätte. Aber er jagte in einem hohen Gewicht viel besser und es war eine Freude, ihm zuzusehen, wenn der Adler sich so seine eigenen "Gedanken" machte bei der Strategie des Beutefluges.

Plötzlich hörte ich das Klagen von einem Reh; mein Adler hatte tatsächlich das Kitz gefangen! Mit einem Fang am Kopf und dem zweiten am Träger hielt er eisern fest. Niemals zuvor hatte ich ihn auf irgendeine Rehdecke fliegen lassen oder mit anderen Hilfsmitteln die Jagd auf Reh schmackhaft gemacht, geschweige denn darauf "eingestellt"!  Mein Adler fing ein starkes Kitz von 13 kg, weil er Lust dazu hatte, weil er gut drauf war und die Situation und das Gelände ihm passten. Da wird sich der Franzek aber freuen...!? Gott sei Dank war ich schnell zur Stelle, um das Reh abzufangen. Das Klagen ging mir durch Mark und Bein.

Peter stand nach Luft ringend mit dunkelrotem Kopf hinter mir und freute sich wie ein Schuljunge. Dino mantelte so sehr auf seiner Beute, dass ich den Adler sicherte und wir zum Auto gingen, um erst mal in Ruhe Brotzeit zu machen. Selbst wenn ich alleine war, gehörte der Rucksack mit einer Brotzeit immer zu meiner Ausrüstung. Der Adler konnte sich den Kropf vollschlagen auf seiner für einen Terzel doch schon außergewöhnlich großen Beute. Dass mein Adler nun auch Rehwild schlug, damit hatte ich nicht gerechnet. Selbstverständlich machte mich das sehr stolz, dennoch war und ist bis heute die Jagd auf den reifen Winterfuchs zusammen mit Hund und Adler das schönste und aufregendste Erlebnis für mich.
Am Wochenende darauf waren wir wieder im selben Revierteil. Mein Steinadler überflog wie ein wilder Adler die Schlucht; ich konnte regelrecht sehen, wie er im Überflug die Fläche unter sich "inspizierte", indem er seinen Kopf ständig hin und her bewegte und sich vom Wind tragen ließ. An seinem Flugverhalten erkannte ich sofort, dass etwas "im Busch ist", und mein Puls verdoppelte sich. Dino baumte am Waldrand in der Krone einer Kiefer auf und suchte unschlüssig mit langem Hals den hüfthohen Bewuchs ab. Als Peter sich beherzt durch das Unkraut kämpfte, kam plötzlich Bewegung in die Fläche. Überall begannen die Brennnesseln zu wackeln und es rauschte und knackte. Der Boden schien zu vibrieren! Wir hatten eine Rotte Sauen beim Mittagsschlaf gestört! Mein Adler stürzte vom Baum und fing keine zwei Meter neben Peter einen  halbwüchsigen Frischling, der mit der Bache und den anderen Geschwistern in den Wald flüchten wollte; grimmig hielt er fest. Ich stand wie erstarrt, als zwei Überläufer direkt vor mir in dem Gestrüpp auftauchten und mich kurzerhand über den Haufen rannten. Peter war völlig aus dem Häuschen! Der Frischling konnte nach einigen Metern den Adler abschütteln und Dino stellte sich direkt  wieder in einen Baum, wo er sofort nach den im Wald verschwundenen Sauen Ausschau hielt. Nicht auszudenken, wie die Bache wohl reagiert hätte, hätte der Frischling geklagt! Ich rappelte mich aus dem schlammigen Graben hoch, in den ich rücklings gestürzt war, und holte schnell mit einer großen Hasenkeule meinen Adler auf die Faust zurück. In diesem Moment war es mir egal, ob er ungebremst auf meinen Handschuh kam. In so einer aufregenden Situation hätte sich der Adler mit einem Eintagsküken niemals vom Baum locken lassen. Ich war dank meiner Lehrmeister immer für alle Situationen gerüstet; das war noch einmal gut gegangen. Den Ernst der Sache erkannte ich erst, als ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte. So eine Begegnung wollte ich nicht noch einmal haben. Die Tschechoslowakei war eben für mich ein richtiges Abenteuerland. 
Einige Wochen später meldete sich Uli Voell, den ich ein Jahr vorher in Opočno kennengelernt hatte, zu einem Besuch an. Wir standen immer wieder mal in telefonischem Kontakt, wenn ich Fragen hatte und den Rat eines wirklichen Adlerexperten brauchte. Uli brachte seinen KLM "Kid" mit, einen schon sehr betagten Rüden. Ich war natürlich gespannt, was Uli zu meinem Adler und zu dessen Jagdweise sagen würde. Zuerst fuhren wir in mein Grenzrevier, wo uns schon bei der Anfahrt zwei Füchse über den Weg liefen, einer patrouillierte genau auf dem Bayerisch/Böhmischen Grenzstreifen; ich nannte ihn "die Streife". "...Dich krieg ich ein anderes Mal..", dachte ich so vor mich hin.

Leider konnten wir kein Wild mehr hochmachen und so wechselten wir in das Revier Novi Kostel. Hier konnte der Hund von Uli nach Herzenslust suchen. Und was machte mein Adler? Obwohl er niemals gelernt hatte, mit einem Hund zusammen zu jagen, akzeptierte er auf der Stelle den Rüden als seinen Jagdkumpan. Wir waren wieder an der langen Schlucht angelangt, an deren Ende zwei Wochen vorher die Rotte Sauen für große Aufregung sorgte. Ich wusste aber, dass der hohe Bewuchs dieser Fläche durch den langen Frost ziemlich zusammengesackt war und die Sauen sich einen anderen Ruheplatz gesucht hatten.
Ich ließ Dino von der Faust und er stellte sich direkt über den Hund, der in der Senke der ca. 1 km langen Schlucht mit lockerem Hals eifrig suchte. Immer wieder verweilte mein Adler kurz auf einem Baum, um den unter sich suchenden Hund aufmerksam zu verfolgen. Uli und ich liefen als "Zuschauer" den beiden Gesellen hinterher. Genau an der Stelle, wo wir den Sauen begegnet waren, beobachtete mein Adler von einer hohen Fichte aus in geduckter Haltung den Hund. Wir blieben auf dem Kamm stehen, um das Gelände gut im Blick zu haben. Plötzlich flog Dino aus dem Baumwipfel, verweilte kurz in der Luft und stürzte fast senkrecht in das wadenhohe Altgras. ......rumms...kein Laut ! Ich rannte und rutschte aufgeregt den Abhang hinunter zu meinem Adler, der seinen fünften Fuchs in den Fängen hielt, hurra, hurra !  Mein Adler hatte es dem Voell mal richtig gezeigt!  Der Hund von Uli lag hechelnd und so meinte ich, auch lächelnd daneben. Uli kam hinter mir her und nickte mir anerkennend und ein bisschen ungläubig zu. Diesen Fuchs hatte ich dem alten Rüden zu verdanken. Wieder ein schöner Tag.
Im Grunde hatte ich mit Dino alles erlebt und erreicht, was in so einem Falkner-Adlerleben möglich ist. Ich könnte noch unzählige Erlebnisse schildern, die ich mit diesem Steinadler hatte so z. B. die Begegnung mit einer großen Rohrdommel im Schilf, die in Pfahlstellung unmittelbar vor mir und meinem Adler stand oder das "Beinahe -Jagdglück" mit dem weißen Hermelin, das sich unter den Stoßfedern des Adlers drückte, während dieser seine vermeintliche Beute in Form eines Holzstückes bemantelte..usw. Aber es gab auch einige Erlebnisse, die körperliche Spuren hinterlassen haben. Einmal machte ich den Fehler und wollte mit der rechten Hand das Eintagsküken "unbemerkt" dem Adler unter dem Handschuh wegziehen. Einen Sekundenbruchteil später schlug Dino erbarmungslos seinen Fang in meine rechte Hand, die Fangklaue drang zwischen Daumen und  Zeigefinger so tief ein, dass sie nicht mehr zu sehen war und die Spitze auf der Oberseite der Hand unter der Haut sich abzeichnete. Ich schrie aus Leibeskräften und Alfred war so geistesgegenwärtig und leerte meine gesamte Tasche auf die Wiese. Als 20 Küken und zwei frische Hasenkeulen plötzlich auf den Boden plumpsten, entschied sich Dino, nachdem er mir noch einige Male kräftig die Hand gedrückt hatte, diese "Ersatzbeute" anzunehmen. So einen Fehler machen nur Anfänger!

Die vielen Jagderlebnisse kamen auch dadurch zustande, dass in der Tschechoslowakei damals alles nicht so eng gesehen wurde. Man musste nicht erst große Erklärungen geben und Genehmigungen einholen. Natürlich  jagten wir meistens legal, aber oft auch ein bisschen illegal!
Meinetwegen hätte es immer so weiter gehen können, doch dann geschah etwas, was alles aus dem Lot brachte; mein langjähriger Freund Alfred Zintl starb 1993 zwei Tage vor Weihnachten am plötzlichen Herztod. Nach diesem Schicksalsschlag musste ich mein Leben völlig neu ordnen. In dieser schweren Zeit war  der Adler für mich ein großer mentaler Halt.
Eines Tages, es war im Sommer 1994, parkte ich wie fast jeden Tag mein Auto vor der Volierenanlage, um meinen Adler zu besuchen und zu versorgen. Komisch..., ich konnte seine Bells nicht hören. Das Klingeln der Bells war die akustische Begrüßung für mich, da er immer auf einen Holzblock flog, um die Eingangstüre im Blick zu haben, wenn er meinen Schritt oder meine Stimme vernahm. Ich trat in den Adlergarten und erstarrte.... sein Spitzhäuschen war leer !! Im ersten Moment war ich fassungslos, denn mein Karabiner und meine Langfessel waren aus so starkem Material, dass der Adler auf keinen Fall sich selbst hatte befreien können; darauf achtete ich mit Argusaugen. Doch was war passiert? Ich überprüfte die Flugdrahtanlage und hatte schon da so meine Vorahnung.
Dino war natürlich nur eine "Leihgabe", aber er war in den Jahren "mein" Adler geworden. Schließlich hatte ich ihn mit viel Mühe und Geduld abgetragen und er war mittlerweile ein Teil von mir. Das wurde von Franzek leider nicht so gesehen und er hatte sich, ohne mich zu informieren, den Adler zurückgeholt, um ihn für die Zucht abzustellen. Vielleicht war es auch besser so, denn ich hätte diesen Wildfang nicht nach Deutschland einführen dürfen und die täglichen Fahrten über die Grenze konnte ich mir zeitlich bald nicht mehr erlauben. Mir fehlte die Zwiesprache mit meinem gefiederten Freund sehr.
Nach einigen Wochen rief mich Uli Voell an, dem ich natürlich von der schmerzlichen Trennung von meinem Adler erzählt hatte und er machte mir ein unglaubliches Angebot! Er wolle mir einen Steinadler aus seiner Canadensis-Zucht schenken...ja, schenken ! Uli Voell war mir zu der Zeit nur als Falknerkollege und Adlerzüchter bekannt.  Ich dachte mir damals: „Spinnt der?“

Doch keineswegs, denn im September 1994 trafen wir uns an der A3 zwischen Würzburg und Frankfurt und Uli  übergab mir in dem Autobahnrestaurant "Spessart" den wunderbaren Steinadler-Terzel "Hook" mit EU-Bescheinigung und Schenkungsurkunde und zwei gefrorenen Tauben mit dabei. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als Uli sagte:".... bei dir wird er ein schönes Leben haben, pass gut auf ihn auf...!“ Auf der Heimfahrt kontrollierte ich mindestens zwanzigmal die Transportkiste, ob "er" auch wirklich da drinnen war, denn ich konnte es immer noch nicht glauben. Ich hatte nun meinen ersten eigenen Steinadler, verbrieft und besiegelt!
Da ich nur eine kleine Mietwohnung ohne Garten besaß, bot mir Albert Triebel an, der nur wenige Kilometer von mir entfernt wohnte und einen großen Garten und Volieren hatte, den Adler bei ihm einzustellen. Die neue Aufgabe verlieh mir regelrecht Flügel. Jede freie Minute verbrachte ich mit Hook, er war so ganz anders als mein "Wildfang". Uli gab mir die besten Ratschläge und durch seine große Erfahrung bekam ich von vielen Dingen eine völlig neue Sichtweise. Immer wies er mich darauf hin zu versuchen, " wie ein Adler zu denken" und nicht mit meiner menschlichen Denkweise Erklärungen zu finden. Hook war ein sehr starker Terzel von 3500 g. Ich verglich ihn mit einem zurückhaltenden Gentleman, sehr ruhig, absolut ehrlich und niemals aggressiv. Auf die Faust konnte ich ihn mit einem dünnen Falkenhandschuh fliegen und ihm beim Atzen die Zehen streicheln, einfach unglaublich. Jegliche Aggression dem Falkner gegenüber war ihm fremd. Hook war handaufgezogen und geschwistergeprägt. Im ersten Jahr stand er monatelang im Wildflug auf Burg Maus und er hatte in dieser Zeit niemals erfahren, was eine tiefe Kondition ist, das ist der Knackpunkt. Junge Adler zu früh und über einen langen Zeitraum in scharfe Kondition zu bringen ist der größte Fehler, den man machen kann.
Die Zeit mit Hook erlebte ich anders, da mir die Erfahrungen meiner bisherigen Lehrjahre zugute kamen; die Welt stand uns nun offen.
Doch das ist wieder eine andere Geschichte.
Lehrjahre enden im Grunde nie.
                                                                               
Ganz besonders möchte ich Uli ( der Jahre später mein Ehemann wurde ) dafür danken, dass er mir damals mit dem Geschenk dieses Steinadlers über eine schwere Zeit hinweggeholfen hat.
Und ich möchte Franzek danken, der mit unglaublicher Motivation dafür gesorgt hatte, dass ich mich nie entmutigen ließ.
"...Gott schläft in den Steinen,
             atmet in den Pflanzen,
             träumt in den Tieren
    und  erwacht in den Menschen.

aus den Vedischen Schriften

                                                                                                    E N D E
Edith Voell-Günthner, LV Bayern

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